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Koordination von Fahrmanövern automatisierter Fahrzeuge im Mischverkehr

Mithilfe von Fahrzeug-Ad-hoc-Netzen können automatisierte Fahrzeuge über die Reichweite ihrer fahrzeugeigenen Sensorik hinaus die Umgebung wahrnehmen. Fahrzeuge verbreiten Nachrichten über Hunderte von Metern, die dann von anderen Verkehrsteilnehmern interpretiert werden können. Derzeit sind Nachrichtenformate zum reinen Informationsaustausch standardisiert. Darüber hinaus haben Forscher vorgeschlagen, darüber Fahrmanöver wie Fahrstreifenwechsel zwischen automatisierten Fahrzeugen zu koordinieren. In diesem Dissertationsprojekt werden Lösungen für einige Schwächen der bisherigen Konzepte, wie Konflikte durch die gleichzeitige Koordination mehrerer Fahrzeuge, Folgemanöver in Verflechtungsbereichen und weitere kontraproduktive Entscheidungen der Fahrzeuge erarbeitet.

Dazu wird eine neue Fahrmanöverkoordination mit „Platooning“ kombiniert und in Artery-Veins (enthält die Verkehrssimulation SUMO) simuliert. Anhand eines Autobahnverflechtungsbereichs werden das eigene Verfahren mit aus der Literatur bekannten verglichen und die Auswirkungen verschiedener Verkehrsdichten und Anteile automatisierter Fahrzeuge betrachtet.